Blutplasma macht ca. 55% unseres Blutes aus und besteht zu 91% aus Wasser. Es enthält mehr als 120 verschiedene Proteine mit speziellen, oft lebensnotwendigen Funktionen wie beispielsweise die Blutgerinnung, die Infektabwehr, den Transport verschiedener Stoffe. Blutplasma kann man nicht gentechnisch oder anders künstlich herstellen, daher sind Plasmaspender durch nichts zu ersetzen.
Den Vorgang, bei dem das Plasma gewonnen wird, nennt man Plasmapherese. Die sogenannten Plasmapheresegeräte sammeln bei der Spende Ihr Blut und pumpen es in eine Zentrifuge, die das Plasma von den anderen Bestandteilen des Blutes, den roten, den weißen Blutkörperchen und den Blutplättchen, trennt. Während das Plasma gesammelt wird, werden die zellulären Bestandteile in ein Reservoir geleitet. Ist dieses gefüllt erhält der Spender automatisch seine roten und weißen Blutkörperchen und die Blutplättchen zurück. Der Prozess der Blutabnahme und Rückgabe wechselt sich automatisch ab, bis eine bestimmte Menge Plasma gewonnen wurde.
Bei der Plasmaspende wird nur mit sterilen Einmalartikeln gearbeitet, um die Übertragung von Krankheitserregern auszuschließen. Das Blut des Spenders kommt niemals mit dem Blut eines anderen Plasmaspenders in Berührung. Die Verwendung modernster Entnahmegeräte bewirkt eine kreislaufschonende Abnahme.
Jeder Spender erhält vor der Plasmaspende einen kostenlosen gründlichen Gesundheits-Check durch unsere Ärzte, um mögliche Gesundheitsrisiken auszuschließen.
Es betreut Sie bei uns nur Fachpersonal (Schwestern und Ärzte).
Unsere Ärztlichen Leiter sind erfahrene Transfusionmediziner mit jahrelanger Praxis in der Blut- und Blutplasmaspende.
Blutplasma wird zu lebensnotwendigen Medikamenten weiterverarbeitet und in der Intensivmedizin eingesetzt.